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Auch heute mussten wir das sehr durchwachsene Wetter, den aber dafür saugeilen Pulverschnee für eine Skitour nutzen. Margit, Wolfgang und ich fahren ins Sengsengebirge nach Koppen um den Rohrauer Größtenberg zu besteigen.
Vom beschilderten und ausgeschobenen Parkplatz folgen wir dem Wanderweg Nr. 462 nach Saubach. Eine leider sehr unintelligent angelegte Spur führt durch den steilen Wald bis wir in der Nähe vom Saubachgut auf Weg Nr. 461 treffen dem wir nur kurz folgen werden.
Die Hoffnung auf Sonne ist mittlerweile auch geschwunden, denn wir stecken im dichten Nebel. Beim weiteren Anstieg nehmen wir noch den unscheinbaren Gipfel des Brettstein (1.437m) mit ehe sich der Wald lichtet und wir den letzten Anstieg in Angriff nehmen. Doch kurz vor dem Gipfelhang - wir können es kaum glauben - werden wir für unsere Mühen belohnt und wir stehen plötzlich über der dichten Nebelschicht. Über uns blauer Himmel und Sonne!
Problemlos steigen wir nun den letzten Hang hoch und erfreuen uns bei einer langen Gipfelrast an der tollen Stimmung. Heute ist es auch nicht allzu kalt und der Wind weht auch nur schwach.
Die folgende Abfahrt können wir auch richtig genießen, sind doch erst wenige Spuren vorhanden. Leider müssen wir bald wieder in den Nebel eintauchen, wobei dafür hier der Schnee noch schön pulvrig geblieben ist. Ich habe mich bei der Abfahrt etwas verfranst und unter dem Brettstein zu direkt die Tiefe gesucht. Während die anderen im Groben der Aufstiegsspur entlang abfahren fetze ich einen Graben weiter östlich durch den Wald. Doch zu meiner Überraschung geht es hier sehr gut zu fahren. Schöner unverspurter Pulver liegt hier im Wald für mich bereit.
Nachdem wir uns unten kurz vor dem Parkplatz wieder getroffen haben lassen wir die tolle Tour bei ausgezeichnetem Backhendl im Waldhof ausklingen.
Auf etwa 13km Auf- und Abstiegsroute sind etwa 1.300hm (mit ca. 50hm Gegensteigungen) zu überwinden.
Wie gewohnt hier der aufgezeichnete GPS-Track der Tour (zum Download einfach per Dropdown das gewünschte Dateiformat wählen und auf OK klicken):
Am Gipfel des Rohrauer Größtenberges habe ich dieses tolle Pano abgelichtet (Klick für Vergrößerung in neuem Fenster)
Ein Fotalbum des schönen Tages gibt es wie üblich an dieser Stelle (für Fotoalbum mit größeren Fotos in neuem Fenster HIER klicken):
Heute Nachmittag habe ich die neue Saison der Freitag-After-Work-Touren eröffnet.
Ich bin also nach Mittag nach Kleinreifling gefahren um auf den Almkogel zu steigen. War ich zu Fuß schon mehrmals auf diesem aussichtsreichen Gipfel so fehlt er mir in meiner Skitourensammlung noch. Bei der Häusergruppe Klaus starte ich meine Tour und gehe anfangs kurz auf der leider sehr gut geräumten Forststraße bergwärts - dem Sommerweg folgend. Bald aber biegt die Spur rechts in den Wald rauf und ich erfreue mich der tief verschneiten Landschaft. Kurz nach der Saileralm verzweigt sich die Anstiegsspur und bald sehe ich auch warum. Ich habe nämlich die rechte Spur, entlang der Forststraße, genommen und im mittleren Bereich der rechts neben mir liegenden Arzmauer gibt es einen Lawinenhang welcher bereits abgegangen ist. Das Risiko heute hält sich also in Grenzen. Ansonsten ist es wohl besser weiter unten im Wald zu bleiben und erst später hoch zu gehen.
Spätestens bei den Almhütten in Baumgarten wird mir bewusst welche Unmengen an Schnee hier liegen. Aufgrund der Hütten und dem Bauchlauf schätze ich mal locker so ca. 4m.
Ich folge also wieder im Groben dem markierten Wanderweg Nr. 494 und befinde mich bald auf einem Rücken mit lichterem Wald der zum Gipfel führt.
Leider stecke ich ab ca. 1.200m in dichtem Nebel und die Sicht ist sehr eingeschränkt. Auch nieselt es leicht aus dem Nebel und der Schnee ist hier völlig durchfeuchtet.
Nach 1-3/4 Stunden Gehzeit erreiche ich den heute völlig aussichtslosen Gipfel und hier oben empfängt mich dann auch ein kalter Wind aus West. Nachdem es eh nichts zu sehen gibt hier heroben mache ich mich bald abfahrbereit und trete die Abfahrt (entlang der Aufstiegsspur an). Im oberen Bereich haben leider die warmen Temperaturen und der Niesel aus dem Nebel den Schnee ziemlich durchfeuchtet und der Spaß hält sich stark in Grenzen. Weiter unten wird es dann besser wobei auf den Forststraßen-Abschnitten zwecks Tempo in der Spur gefahren werden muss.
Die letzten gut 5 Minuten musste ich aufgrund der gut geräumten Forststraße zu Fuß zurück zum Auto gehen.
Auf etwas über 10km Strecke sind ca. 1.000 Höhenmeter Aufstieg zurückzulegen.
Wie gewohnt hier der aufgezeichnete GPS-Track der Tour (zum Download einfach per Dropdown das gewünschte Dateiformat wählen und auf OK klicken):
Ein Fotalbum des schönen Tages gibt es wie üblich an dieser Stelle (für Fotoalbum mit größeren Fotos in neuem Fenster HIER klicken):
Heute sind Wolfgang und ich bei sehr zweifelhafter Wetterprognose (intensiver Dauerschneefall, Sturm) nach Vorderstoder gefahren um auf die Wilde zu gehen. Wir staunten nicht schlecht, als wir ankamen und die Wolken sich lichteten um die den blauen Himmel und die Sonne freizugeben. Wir starteten also bei besten Vrhältnissen und gehen zuerst entlang der Piste neben den Hacklliften Richtung Baumschlagerberg.
Dort tauchen wir in den tief winterlich verschneiten Wald ein und folgen der Spur die hier großteils am Bergrücken der Wildalmleiten hoch führt.
Bald ist die tief verschneite, romantisch gelegene Wildalm erreicht. Mittlerweile ist die vorhergesagte Wetterverschlechterung eingetreten und zwischen den Baumwipfeln weht ordentlich der Sturm. Wir gehen schnell weiter. Schon vor dem Gipfel muss ich mich aber umziehen, denn mein Shirt ist um den ganzen Oberkörper völlig durchgefroren. Schön warm eingepackt erreiche ich dann den Gipfel wo es leider gar nicht mehr lauschig ist. Ein extremer Sturm bläst uns um die Ohren und auch die Sicht läßt stark zu wünschen übrig. Schnell machen wir uns abfahrbereit und genießen den traumhaften Pulver der fast bis zu den Hüften reicht.
Bei der Wildalm legen wir eine kurze Pause ein um danach gestärkt den besten Teil der heutigen Abfahrt zu genießen.
Schon fast unten auf der Piste hatte ich noch eine Schrecksekunde als ich nach einem harmlosen Sturz einen Ski verlor und der Ski 200m die Piste raste und im tieferen Schnee stecken blieb. Und zwar genau dort wo gerade ein Ratrac die Piste präparierte. Ich konnte den Ratracfahrer gottseidank wild mit den Armen gestikulierend davon abhalten weiter zu fahren. Er wäre genau über meinen Ski gebrettert.
Sehr erfreut über die heutigen Schneeverhältnisse sind wir nach einer Einkehr im "Bergpfeffer" in Vorderstoder zufrieden wieder heim gefahren.
Auf ca. 11km sind gute 1.200 Höhenmeter Aufstieg zu bewältigen.
Wie gewohnt hier der aufgezeichnete GPS-Track der Tour (zum Download einfach per Dropdown das gewünschte Dateiformat wählen und auf OK klicken):
Ein Fotalbum des schönen Tages gibt es wie üblich an dieser Stelle (für Fotoalbum mit größeren Fotos in neuem Fenster HIER klicken):
Auch heute muss ich zu einer Skitour aufbrechen. Erst spät fahre ich wieder mal nach Hintersee um das mir noch unbekannte Königsberghorn zu besuchen. Während gegen 12 Uhr Mittag am Parkplatz in Lämmerbach die Autos bereits einen guten halben Kilometer talauswärts parken stehen am Ausgangspunkt zum Gennerhorn nur etwa 5 Wagen.
Ich starte also entspannt meine Tour und folge Anfangs kurz der Forststraße bevor ich dann südlich des Marchgrabens durch den Wald aufsteige. Bald erreiche ich flacheres Gelände und steuere Richtung Nordwestgrat meines Gipfelzieles. Die Aussicht ist heute nicht besonders berauschend. Immer ziehen Wolken und Nebel um die Gipfel und ich bin froh ob des herrschendes eisigen Windes wenigstens unterhalb der Wolken zu sein.
Als ich den Gipfel erreiche sind auch schon die letzten anderen Tourengeher abgefahren - lediglich einer kommt zeitgleich mit mir oben an.
Ich mache mich auch bald abfahrbereit, dann allzu kuschelig ist es hier heroben mämlich nicht. Ich freue mich schon auf die Abfahrt im Pulver über die Nordflanke und wie sich herausstellt ist meine Vorfreude nicht zu unrecht. Der gesamte Hang ist reinstes Pulververgnügen und ich zaubere eine pipifeine Spur in den Schnee. Man findet noch genügend Platz für unverspurtes Gelände, denn es sind erst wenige abgefahren heute.
Kurz spiele ich mit dem Gedanken noch mal aufzusteigen, lasse es aber doch bleiben und rutsche dann den Rest teilweise ziemlich rasant auf der Forststraße nördlich des Marchgrabens runter ins Tal.
Auch heute hatte ich ein ausgezeichnetes Abfahrtsgefühl (Aufstiegsperformance sowieso sehr gut) mit meinen neuen Schuhen und zufrieden trete ich die Heimreise an.
Auf ca. 8,5km Wegstrecke sind etwa 900hm Anstieg zu bewältigen.
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Ein Fotalbum des schönen Tages gibt es wie üblich an dieser Stelle (für Fotoalbum mit größeren Fotos in neuem Fenster HIER klicken):
Heute sind Wolfgang und ich bei sehr zweifelhaftem Wetter Richtung Wolfgangsee gefahren um die uns beiden unbekannte Bleckwand zu besteigen. Wir sind dazu zwischen Strobl und Gschwendt zum Vitz am Berg gefahren und dort beim Schranken der Mautstraße gestartet.
Für Heute war endlich wieder mal richtig gutes Wetter angesagt und so nutze ich meinen freien Tag um erneut die gute Schneelage bei uns im Gebirge für eine Skitour zu nutzen.
Auch im neuen Jahr 2012 muss die Bergsucht befriedigt werden und so brechen Wolfgang, Charlie und ich auf um via Katzengraben auf die Schwalbenmauer bzw. auch noch den Kasberg zu besteigen
Sogar der letzte Tag muss genutzt werden und wir (wir sind heute Margit, Wolfgang und ich) brechen daher nach Roßleithen auf um uns ins Glöckelkar (nordöstlich des Warscheneck) zu begeben.
Auch heute kann ich die fantastischen Verhältnisse im Salzkammergut nutzen und für heute ist auch erstmals richtig tolles Wetter angesagt.
Erneut zu einer Skitour ins schneereiche Salzkammergut breche ich heute auf. Nämlich auf den mir unbekannten Gipfel des Hohen Kalmberges (1.833m).